VIA REGIA-Stipendiat Lukas Bleuel öffnet sein Atelier in Königshain

Lukas Bleuel ist in diesem Jahr nach Ingrid Pfeffer der zweite Empfänger des VIA REGIA-Stipendiums. Für vier Wochen lebt und arbeitet der aus Fulda stammende und jetzt in Hamburg lebende Künstler auf Schloss Königshain. Die Ausstellung „Points of View“ des jungen, Erfolg versprechenden Künstlers mit ungewöhnlich großen Aquarellen, wird am

Sonntag, 07. Juli 2019, 15:00 Uhr
 
von Joachim Mühle, Stiftungsvorstand der Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz feierlich im Schloss Königshain eröffnet. Die Leiterin der Kunststation Kleinsassen, Frau Monika Ebertowski, wird bei der Eröffnung  die Laudatio halten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

VIA REGIA-Stipendiaten 2019

© G.Neugebauer

In diesem Jahr wird das VIA REGIA-Stipendiums für einen Arbeitsaufenthalt im Schloss Königshain an zwei Künstler, Ingrid Pfeffer und Lukas Bleuel vergeben.

Für vier Wochen leben und arbeiten die Künstler auf Schloss Königshain.

Die aus dem baden-württembergischen Mosbach stammende Künstlerin Ingrid Pfeffer begann ihren Aufanthalt Mitte Mai. Eine kleine Auswahl an Kunstwerken hatte sie bereits mitgebracht und präsentierte diese in einer Ausstellung im Marstall des Schlosses vom 19. Mai bis 10. Juni Das Atelier hatte sie sich im Steinstock eingerichtet. Besucher konnten ihr beim Arbeiten über die Schulter blicken. Gern führte sie Interessierte durch die Ausstellung. Anlässlich des schon traditionell stattfindenden Kunsthandwerkermarktes am Pfingstwochenende öffnete sie Atelier und Ausstellung. Das Angebot fand bei den Besuchern regen Anklang.

Ingrid Pfeffer wurde 1967 in Mosbach im Odenwald geboren und hat ihr Schaffen den „Farben der Seele" gewidmet. Leuchtende heitere Transparenz wechselt mit dunklen, bedrückenden Tiefen. Ihre Farbexplosionen sprengen das enge Korsett gängiger Malerei. Fotorealistische Details werden durch Abstraktionen verstärkt. Zur Darstellung von verfallenen und heilen Elementen experimentiert die Malerin mit den unterschiedlichsten Materialien, wie Sand, Muschelkalk oder Lack. Emotionen und Erlebnisse werden verarbeitet. Die Gemälde erhalten hierdurch einen maroden Charme. Sie sind spannungsgeladen, emotional und verbinden Gegensätze zur Einheit. Mit Pinsel, Spachtel, Kohle und Kreide schaut sie ins Herz des Dargestellten.

Ingrid Pfeffer ist Mitglied des [KUN:ST] INTERNATIONAL e.V. sowie der Künstlergruppe magenta. 2008 erhielt sie den internationalen Syrlin-Kunstpreis 2008 – Publikumspreis.

Sonntag, 5. Juni 2016

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