Unterzeichnung des Stiftungsvertrages

Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz feiert ersten Nachlass

Unangepasst, kritisch und stark von Glaubensfragen geprägt hinterließ Horst Weber (1932–1999) ein faszinierend expressives, starkes Werk.

Er gehört zu den bedeutendsten Künstlern der Moderne aus der Oberlausitz. Sein Schaffen nimmt in der Dresdner Malerei der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen eigenen Platz ein.
Aus Anlass des 80. Geburtstages Horst Webers kehrte sein Werk dorthin zurück, wo es einst seinen Ausgang nahm: nach Zittau.
Für die bedeutendsten Gemälde, Zeichnungen und Grafiken des Künstlers gründete die Witwe des Künstlers in den Städtischen Museen Zittau eine Stiftung – die Horst Weber-Stiftung. Sie wird nun als erste Zustiftung von der 2010 ins Leben gerufenen Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz aufgenommen.
Dazu fand zum 14. Todestag des 1999 mit 67 Jahren verstorbenen Oberlausitzer Künstlers Horst Weber, die feierliche Unterzeichnung des Stiftungsvertrages statt. Neben dem Vorstand der Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz den beiden Oberlausitzer Landräten, Herrn Bernd Lange und Herrn Michael Harig sowie dem Kultursekretär des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien, Herrn Joachim Mühle freuten sich auch der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Zittau, Herr Arnd Voigt, sowie die Witwe des Künstlers, die Stifterin, Frau Renate Weber über den ersten Nachlass der Stiftung, die es sich zum Ziel gemacht die Position der Bildenden Kunst zu stärken und Kunst- und Kulturwerte in der Oberlausitz zu bewahren. Mit einem Bestand von über 300 Werken bildet die neugegründete Stiftung den Anfang für die Aufnahme weiterer Nachlässe, erste Anfragen dazu liegen der Stiftung bereits vor.