Reinhard Roy

VITA

Reinhard Roy

 

1948                  

Im niederschlesischen Klitten geboren.

1969 –1974      

Studium an der Hochschule Für Kunst und Gestaltung Halle - Burg Giebichenstein / Diplom.

1976                  

Preis des Amtes für Formgestaltung Berlin.

1979 –1983      

Externer Fachgutachter beim Amt für Formgestaltung in Berlin.

1983                  

Übersiedlung nach Frankfurt am Main.

seit 1984           

Externe Mitarbeit in den Bereichen Kunst, Design und Architektur für die KfW Bankengruppe in Frankfurt am Main, Berlin, Bonn und Brüssel.

1985                  

Preis beim internationalen Workshop der Süßmuth - AG, Immenhausen.

1986                          

Der Raster wird zum Identifikationselement in der Bildgestaltung.

1987                   

Daniel – Henry – Kahnweiler – Preis für Malerei und Graphik. (Deutsche Kahnweiler Stiftung)

1995 –1999      

Lehrauftrag „Farbe und Gestaltung“ an der Fachhochschule Wiesbaden.

2008                   

Skulpturen und Bildwerke für den Amtssitz des Bundespräsidenten, Schloss Bellevue in Berlin.

seit 2009                       

Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Oscar Niemeyer, Rio de Janeiro.

2010                   

und Einladung zu Ausstellungen in den Museen Oscar Niemeyers: MAC Niterói und Museu Nacional Brasilia

seit 1976           

Jurytätigkeit, Gestaltungs- und Kunstausstattungsprojekte sowie Ausstellungen in Europa, den USA und Asien,

Werke in internationalen öffentlichen, institutionellen und privaten Sammlungen.     

 

„Auffällig bei Reinhard Roy ist die heute nur selten anzutreffende, breite kreative Veranlagung des Künstlers. Im Bereich der bildenden Künste beschäftigt er sich mit Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Design und Architektur. So umfasst das Werk von Reinhard Roy Bildwerke, Skulpturen, Objekte, Papierarbeiten, Fotografie und architekturgebundene Arbeiten. Weiter gibt es bei Roy Skizzenbücher mit Landschaften, Architekturen und Entwürfen für Bilder und Skulpturen zu sehen wie man sie vielleicht eher von reisenden Künstlern früherer Zeit kennt.“

                                                                                                                            Dr. Wita Noack, Mies van der Rohe Haus Berlin, 2008

 

„Als Parallelen  zur  Natur, oder als eine besondere Art des Extraktes aus der Natur, gelten für mich auch die Malerei und die Plastik von Reinhard Roy, der an der legendären „Burg Giebichenstein“ (Hochschule für Kunst und Design) studierte und über Materialcollagen und Assemblagen sowie frühzeitiger Beschäftigung mit konstruktiven Gestaltungselementen zur freien Kunst fand. Er führt die beiden Hauptdisziplinen der Bildenden Kunst  auf ihre formalen und gedanklichen Urelemente: Farbe und Fläche, Körper und Raum zurück, deren Wechselspiel elementarer Ausdruckskraft einzig aus sich heraus ihre Imagination entfaltet. Reinhard Roy entwickelte das Punktraster, die Kreisform und die Ellipse als persönliches Ausdrucksmittel für seine  Skulpturen und Bildkompositionen, die in ihrer konsequenten Logik wie mathematische Beweise wirken.“

                                                                                                                      Hans-Peter Jakobson, Museum für angewandte Kunst, Gera, 2007

                

„Das Raster hat sich als Element zum Identifikations- und Ausdrucksmittel meiner Arbeit entwickelt. Als eine in beliebige Richtungen erweiterbare Struktur nutze ich es in einem weiten Spektrum für die Kunst. So erreiche ich mit ihm beispielsweise räumliche Wirkungen auf der Fläche durch die Variation des Abstandes der Rasterpunkte auf unterschiedlichen Farbgründen. Die Überlagerung einer monochromen Ebene mit einer homogenen Rasterstruktur, dessen Verschiebung und Drehung, führen dann zu weiteren Schritten aus der Zweidimensionalität. Die aus der Kreisfläche oder der Ellipse abgeleiteten Großformen erzielen ihre Wirkung zunächst durch ihre voluminöse Kraft. Das Raster als Perforation oder haptisch aufgetragen, betont und steigert hier die dritte Dimension.

Reinhard Roy, November 2009

http://www.roy-art.de / info(at)roy-art.de