Die Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz lädt am Sonntag, 12. April 2026, um 14:30 Uhr zur Vernissage der Ausstellung „Menschen-Räume 1986–2026“ ins Schloss Königshain ein. Gezeigt werden Arbeiten von Arne-Bernd Rhaue, der 1954 in Görlitz geboren wurde und als Bildhauer, Maler und Zeichner auf ein vielschichtiges künstlerisches Werk zurückblickt.

„Menschen-Räume 1986–2026“: Arne-Bernd Rhaue im Schloss Königshain
„Menschen-Räume 1986–2026“: Arne-Bernd Rhaue im Schloss Königshain

Die Ausstellung eröffnet einen Einblick in 40 Jahre freikünstlerischen Schaffens. In seinen Werken verbindet Rhaue skulpturale, zeichnerische und malerische Ausdrucksformen zu einer eigenständigen Bildsprache. Im Mittelpunkt steht dabei immer wieder die Auseinandersetzung mit dem Menschen: mit Körperlichkeit, Bewegung, Spannung, Verletzlichkeit und innerer Stärke. Seine Arbeiten entwickeln sich zwischen realem und virtuellem Raum, zwischen Farbflächen, Linien und reliefartigen Strukturen.

Geprägt ist dieses Werk sowohl von persönlichen Lebensräumen als auch von Reiseeindrücken aus Ost- und Südeuropa sowie Südamerika. Auch die Görlitzer Kunsttöpferei seines Großvaters Walter Rhaue wird als biografisch bedeutsamer Bezug genannt. Zugleich ist Arne-Bernd Rhaue in Görlitz kein Unbekannter: Arbeiten des Künstlers waren bereits in mehreren regionalen Ausstellungskontexten zu sehen, darunter in der Annenkapelle, im Schlesischen Museum zu Görlitz sowie im Kulturhistorischen Museum.

Die Begrüßung zur Vernissage übernimmt Joachim Mühle, Vorstand der Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz. Die Einführung hält Dr. Johanna Brade, Kunsthistorikerin. Die Ausstellung läuft vom 12. April bis 21. Juni 2026 im Schloss Königshain, Dorfstraße 29, 02829 Königshain. Geöffnet ist donnerstags von 11:00 bis 15:00 Uhr sowie freitags bis sonntags von 13:00 bis 16:00 Uhr. Parkmöglichkeiten stehen über die Einfahrt Dorfstraße 32 zur Verfügung.

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